Dienstag, 24 April 2018
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Praktikum an unserer Schule

     EllingM.Hohenbrink                                        

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Die Praktikanten der Gesamtschule Ibbenbüren betreuen Frau Ysabell Lau, Frau Monika Hohenbrink und Frau Sauerland.

Wer also sein Praktikum bei uns absolvieren möchte, kann sich per Mail  bei uns melden. Frau Lau, Frau Hohenbrink oder Frau Sauerland wird sich dann bei Ihnen melden.

An unserer Schule unterrichten aber derzeit rund 60 Kollegen nur in den Jahrgängen 5-10, so dass Sie während des Praktikums nur die Möglichkeit haben, einen sehr intensiven Eindruck vom Unterricht in dieser Altersstufe zu erhalten. Gerne bieten wir aber die Möglichkeit, Praktikanten der Uni bei uns hospitieren zu lassen und in Absprache auch die ein oder andere Stunde selbst zu unterrichten und schon einmal in die „Lehrerrolle" zu schlüpfen. Um einen Einblick in das zukünftige Berufsleben zu erhalten, besteht zudem die Möglichkeit, an Teamsitzungen, OFFAs, Elterngesprächen,... teilzunehmen. Besonders können wir natürlich auch Einblicke in die Arbeit einer integrativen Lerngruppe verschaffen.

Wenn Sie Interesse an einem Praktikum bei uns haben, sollten Sie sich nicht scheuen, eine kurze Anfrage zu starten!

     EllingM.Hohenbrink                                        

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Die Praktikanten der Gesamtschule Ibbenbüren betreuen Frau Ysabell Lau, Frau Monika Hohenbrink und Frau Sauerland.

Wer also sein Praktikum bei uns absolvieren möchte, kann sich per Mail  bei uns melden. Frau Lau, Frau Hohenbrink oder Frau Sauerland wird sich dann bei Ihnen melden.

An unserer Schule unterrichten aber derzeit rund 60 Kollegen nur in den Jahrgängen 5-10, so dass Sie während des Praktikums nur die Möglichkeit haben, einen sehr intensiven Eindruck vom Unterricht in dieser Altersstufe zu erhalten. Gerne bieten wir aber die Möglichkeit, Praktikanten der Uni bei uns hospitieren zu lassen und in Absprache auch die ein oder andere Stunde selbst zu unterrichten und schon einmal in die „Lehrerrolle" zu schlüpfen. Um einen Einblick in das zukünftige Berufsleben zu erhalten, besteht zudem die Möglichkeit, an Teamsitzungen, OFFAs, Elterngesprächen,... teilzunehmen. Besonders können wir natürlich auch Einblicke in die Arbeit einer integrativen Lerngruppe verschaffen.

Wenn Sie Interesse an einem Praktikum bei uns haben, sollten Sie sich nicht scheuen, eine kurze Anfrage zu starten!

Janina Gerke

Janina Gerke – zu ihren Erfahrungen an unserer Schule

Janina.GerkeIch studiere an der Universität Osnabrück die beiden Fächer Biologie und Chemie auf Lehramt für das Gymnasium und habe mein Basisfachpraktikum, das im Masterstudiengang Pflicht ist, an der Gesamtschule Ibbenbüren durchgeführt. Meine Wahl fiel auf eine Gesamtschule, da ich bereits ein Praktikum an einer anderen Gesamtschule absolviert habe und seitdem klar war, dass ich mir die Arbeit an so einer Schule zukünftig vorstellen könnte.

An dieser Schule beschäftigt man sich als Lehrkraft nicht nur mit seinem Unterricht, sondern viel mehr mit den individuellen Problemen der Schüler. Man hat die Chance, die Schüler persönlich kennen zu lernen und sie zu verstehen, was mir sehr viel besser gefällt, als nur auf Leistung zu achten. Die Beziehung zwischen Lehrern und Schülern habe ich als sehr positiv wahrgenommen, meist wurde locker und offen miteinander umgegangen.

Als Praktikantin wurde ich noch an keiner Schule so freundlich aufgenommen und in den „Lehrerbereich“ integriert. Auch wenn ich nur fünf Wochen an der Schule war, durfte ich bei wichtigen Besprechungen und Entscheidungen dabei sein. Da sich die Schule noch im Aufbau befindet, finden viele organisatorische Besprechungen statt, die nicht immer etwas mit fachlichem Unterricht zu tun haben, sondern die ganze Organisation einer Schule thematisieren, was für mich noch neu war. Die Lehrerinnen und Lehrer sind alle sehr hilfsbereit, sodass man in kurzer sehr viel über Gesamtschulen lernen kann.

Nie hatte eine Lehrkraft ein Problem damit, dass ich mir den Unterricht anschaue und auch bei der Vorbereitung eigener Stunden bekam ich Unterstützung und wurde nicht unter Druck gesetzt.

Letztendlich habe ich in den fünf Wochen durch das Praktikum viele neue Eindrücke gewonnen und meinen Wunsch bestärkt, an einer Gesamtschule zu arbeiten.

Julia Rohlmann

Julia Rohlmann – zu ihren Erfahrungen an unserer Schule

Im Rahmen meines Lehramtsstudiums war ich fünf Wochen an der Gesamtschule Ibbenbüren und habe mein erstes Schulpraktikum absolviert, um einen Einblick in die Schulform und den Lehrerberuf zu bekommen und hinter die Kulissen zu schauen. Das Konzept der Gesamtschule war mir bislang fremd und ich war neugierig, wie das Lernen mit sehr heterogenen Lerngruppen funktioniert. Durch die Inklusionsschüler stellt dies für jede Unterrichtsstunde eine zusätzliche Herausforderung dar.

Die Praktikumszeit war sehr interessant und lehrreich und ich wurde sowohl im Kollegium, als auch bei den Schülerinnen und Schülern sehr freundlich aufgenommen. Während der fünf Wochen habe ich nicht nur den Unterricht beobachten können, sondern konnte aktiv den Schülern und Schülerinnen helfen und durfte selbst einige Stunden unterrichten. Bei der Unterrichtsplanung haben mich die Lehrkräfte hilfsbereit unterstützt und ich habe viel positives Feedback und konstruktive Kritik erhalten.

Auch das Verhältnis zwischen dem Lehrkörper und den Schülerinnen und Schülern ist mir positiv aufgefallen. Da die Lehrer immer einer Klassenstufe zugeteilt sind und die Schüler während ihrer gesamten Schullaufbahn fortwährend unterrichten und begleiten, haben sie ein anderes und persönlicheres Verhältnis zueinander.

Insgesamt hat mir das Praktikum sehr gefallen und ich konnte viele positive Erfahrungen sammeln, die mir auf meinem weiteren Berufsweg sehr helfen werden. Zudem kann ich ein Praktikum an der Gesamtschule Ibbenbüren nur empfehlen, da das pädagogische Konzept interessant ist und man sich direkt Willkommen fühlt.

Nelli Cevekel

Nelli Cevekel – zu ihren Erfahrungen an unserer Schule

Ich kann nur Euch mitteilen, dass ich die fünf Wochen mit Freude verbracht habe:

Keiner der Lehrer schlug mir die Bitte ab, im Unterricht dabei zu sein. Ganz im Gegenteil. Ich wurde oft von den Lehrkräften angesprochen, ob ich sie im Unterricht begleiten möchte und ob ich Unterrichtsstunden selbst gestalten möchte.

Als ich letztendlich eine Unterrichtsstunde halten wollte, wurde ich von der Lehrkraft sehr stark unterstützt. Wir haben gemeinsam einige Stunden (Themenblock) geplant und gestaltet. Ich durfte aktiv an der Gestaltung teilhaben und hatte tatsächlich das Gefühl, dass meine Meinung als Lehrkraft wichtig ist.

Auch die SuS waren nett und erkannten mich als Autoritätsperson an. Meine Beziehung zu den SuS wurde durch eine OFFA verstärkt, die ich während des Praktikums veranstalten durfte.

Am Ende des Praktikums wollte ich mich nur ungern von den SuS trennen und von den Lehrpersonen. Mit manchen Lehrpersonen habe ich eine freundschaftliche Beziehung aufgebaut und werde in der Zukunft den Kontakt pflegen.

Mein Fazit ist recht positiv:

  • ich habe sehr viel über die Differenzierung im Unterricht und die Inklusion gelernt, da zu den Schülern auch Inklusionsschüler mitzählen
  • ich durfte jede Lehrerkonferenz besuchen. Dabei habe ich sehr viel über das Lehrersein gelernt
  • ich habe nicht nur die Unterrichtsstunden beobachtet, sondern dufte aktiv im Unterricht teilhaben und den SuS helfen
  • ich konnte eine gute Beziehung zu den SuS aufbauen, indem ich die OFFA leiten durfte, die SuS mit Migrationshintergrund unterstützen und bei den Segel- Stunden mithelfen konnte

Ester Hesse

Esther Hesse – zu ihren Erfahrungen an unserer Schule

Ich studiere Deutsch und Niederländisch an der Universität Münster und muss im Rahmen dieses Studiums ein vierwöchiges Praktikum, das Orientierungspraktikum, absolvieren. Ich habe für dieses Praktikum die Gesamtschule Ibbenbüren ausgewählt, um das Konzept der Schule besser kennen zu lernen. Da ich selber keine Erfahrungen in Bezug auf Gesamtschulen gemacht habe, war es für mich von großem Interesse mich mit einer neuen Schulform vertraut zu machen.

Während meines Praktikums habe ich einen umfangreichen Einblick in den Schulalltag erhalten. Ich durfte unterschiedliche Lehrer, aber auch verschiedenste Klassen begleiten, was sehr interessant und spannend für mich war.

Besonders positiv habe ich das Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern, aber auch im Kollegium wahrgenommen.

Das Konzept der Gesamtschule wie zum Beispiel die 60 Minuten Stunden, die Stunden des „selbst geregelten Lernens“ (Segel-Stunden) und die Unterrichtsstunden mit teilweise großer heterogenen Schülerschaft, sind mir sehr positiv aufgefallen.

Ich habe während meines Praktikums viel gelernt, durfte eigenständig arbeiten und nehme für die Zukunft viele neue Erfahrungen mit. Bei Fragen und Problemen stand jederzeit eine Begleitperson zur Verfügung, die meiner Meinung nach sehr engagiert und hilfreich war. Ich habe gemerkt, dass der Beruf des Lehrers das Richtige für mich ist und freue mich auf meine weitere Zeit im Studium.

Vielleicht werde ich ja irgendwann nochmal an die Gesamtschule Ibbenbüren zurückkehren können.

Beeke Hadeler

Beeke Hadeler – zu ihren Erfahrungen an unserer Schule

BeekeHadelerIm Rahmen meines Lehramtsstudiums an der Universität Osnabrück habe ich mich ganz bewusst für ein Praktikum an einer Gesamtschule entschieden, da ich durch vorangegangene Praktika und meine eigene Schulzeit bisher ausschließlich den Schulalltag des gymnasialen Schulzweigs kennen lernen konnte. Es hat mich besonders interessiert, meine im Studium an der Universität Osnabrück erworbenen theoretischen Kenntnisse über Inklusion, Heterogenität und Ganztagsunterricht durch einen alltagspraktischen Einblick in die Arbeit der Gesamtschule Ibbenbüren zu erweitern. So bekam ich während meines Praktikums die Möglichkeit, mich mit den pädagogischen Konzepten des 60-Minuten-Takts, des eigenverantwortlichen Lernens in den SegeL-Stunden, Förder-Forderprojekten sowie der Zusammenarbeit in Lehrerteams auseinanderzusetzen.

Es hat mich gefreut, dass ich schon ab meiner ersten Praktikumswoche eigenständig ein offenes Angebot während der einstündigen Mittagspause übernehmen durfte. Dadurch konnte ich die Schüler auch außerhalb des Unterrichts besser kennen lernen. Toll war außerdem die Möglichkeit an Team- und Lehrerkonferenzen teilzunehmen, da dieser Teil des Lehrerberufs im Studium meist völlig unberücksichtigt bleibt. Alle Lehrer sind immer offen und freundlich auf mich zugegangen, sodass ich mich von Anfang an in der Gesamtschule Ibbenbüren sehr wohl gefühlt habe. Vor allem standen mir die Lehrer und Lehrerinnen mit Rat und Tat zur Seite, die ich in ihren Unterrichtsstunden begleiten durfte. Ich wurde als Praktikantin seit dem ersten Praktikumstag in das Unterrichtsgeschehen eingebunden, indem ich helfende Aufgaben übernommen habe. Bei der Vorbereitung und Durchführung eigener Unterrichtsstunden in den Fächern Deutsch und Französisch konnte ich auf die Unterstützung der Fachlehrer zählen, die immer offen für meine eigenen Ideen und Vorschläge waren. Für ihr Engagement, die Hilfestellungen und konstruktiven Kritiken bin ich sehr dankbar.

style="text-align: justify;">In Rückblick auf meine positiven Erfahrungen, die gute Betreuung, das freundliche Kollegium und das interessante pädagogische Schulkonzept würde ich mich immer wieder für ein Praktikum an der Gesamtschule Ibbenbüren entscheiden.</p>"

Ann-Sophie Matzat

Ann-Sophie Matzat – zu ihren Erfahrungen an unserer Schule

DSC08816Neuestes Angebot in der Ibbenbürener Schullandschaft

Wie bringt man 3 unterschiedliche Leistungsstärken unter einen Hut, sodass kein Kind über- oder unterfordert ist?

Das System der Gesamtschule war für mich Neuland und besonders spannend zu entdecken während der 4 Wochen, in denen ich im Rahmen eines Eignungspraktikums für Lehramtsstudenten hospitieren durfte. Dass diese Art von Klassengemeinschaftsunterricht so gut funktioniert, habe ich anfangs nicht gedacht, aber es ist ein beeindruckendes Ergebnis, was sich mir da gezeigt hat.

Schüler, die einander helfen, Freundschaften schließen, eine Gemeinschaft bilden und Lehrer, die ein gesundes Verhältnis sowohl untereinander als auch zu den Schülern haben. Die Struktur, dass es pro Klasse zwei Klassenlehrer gibt, verleiht der Klasse einen höheren Rückhalt und eine weitere Vertrauensperson zugleich.

Durch das 60-Minuten-Modell haben die Lehrer die Chance im Unterricht spezifische Übungsphasen unterzubringen, was den Lernerfolg erhöht.

Um die Lernindividualität zu entwickeln, gibt es sogenannte SegeL-Stunden, die im regulären Stundenplan enthalten sind. Sie dienen dazu sich selbst zu planen, die eigene Leistung einzuschätzen und persönliche Lernerfolge selbstständig zu erzielen.

Besonders ist mir der „Sorgenfresser" in jedem Klassenraum ins Auge gesprungen, der bei jeder Klassenratssitzung geleert wird. Eine gute Möglichkeit, mit der Klasse über Probleme innerhalb der Gemeinschaft zu sprechen und die Anliegen zu bearbeiten, damit ein besseres Klassenklima entstehen kann. Auch die Idee der freiwilligen Beteiligung an zahlreichen Mittagspausenangeboten ist mir sehr positiv aufgefallen.

Die Kinder nehmen an diesen Angeboten gerne und zahlreich teil, von Sport- bis zu Armbandtechniken ist für jedes Kind etwas dabei und somit kommt keine Langeweile auf. Diese Angebote werden ebenfalls von den Lehrern oder auch von Praktikanten veranstaltet. Es ist sehr angenehm, die Kinder dort von einer anderen Seite kennenzulernen, bei der es nicht um Leistung oder Erfolg geht, sondern um ein lockeres Zusammensein mit Freude und Spiel.

Durch das liebe Kollegium fühlt man sich willkommen und schnell aufgenommen. Die Freiheit, selbst Stunden zu gestalten, kam mir sehr entgegen und so habe ich hier meine erste Unterrichtsstunde gehalten. Durch diese Erfahrung weiß ich, dass das Lehramtsstudium in jedem Fall das Richtige für mich ist und der Beruf einen abwechslungsreichen Alltag für mich bereithält.

Laura Kuhlmann

Laura Kuhlmann – zu ihren Erfahrungen an unserer Schule

Ich studiere an der Universität in Münster und absolviere im Rahmen meines Lehramtsstudiums ein vierwöchiges Praktikum. Die Gesamtschule Ibbenbüren kam für mich in Frage, da ich gerne eine andere Schulform mit mir unbekannten Konzepten kennenlernen wollte. Vor allem kommen Schüler und Schülerinnen an diese Schule, die eine individuelle Empfehlung von ihren Grundschullehrern bekommen haben. Daher ist es schön gesehen zu haben, wie leistungsschwache mit leistungsstärkeren Schülern harmonieren und sich gegenseitig unterstützen. Außerdem bleibt die Wahl des angestrebten Schulabschlusses offen.

Die Gesamtschule Ibbenbüren ist zu gleich auch noch eine Ganztagsschule. Es gibt sogenannte SegeL-Stunden, in denen die Schüler und Schülerinnen ihre Aufgaben über die Woche verteilt erledigen können und haben somit keine verpflichtenden Hausaufgaben zu Hause zu erledigen. Diese SegeL-Stunden können auch für Schüler, die LRS besitzen, von Vorteil genutzt werden. Denn einmal pro Woche setzen sich zwei Lehrer mit den Schülern auseinander, um diese Schwäche zu stärken.

Nicht nur die SegeL-Stunden sind eigenverantwortlich, sondern auch die im regulären Stundenplan eingebundene Klassenratssitzung führt zur Selbstständigkeit der Schüler.

Positiv ist mir aufgefallen, wie harmonisch die Stimmung zwischen den Schülern aber auch unter den Lehrkräften ist. Ich als Praktikantin wurde super integriert und konnte somit den Alltag einer Lehrperson miterleben. Nicht nur das Hospitieren im Unterricht, sondern auch die Teilnahme an den Teamsitzungen und an einer Schulkonferenz öffnete weiter den Blick auf die Tätigkeit einer Lehrperson.

Das Besondere an der Gesamtschule Ibbenbüren ist, dass es Inklusionsklassen gibt. Um diesen Schülern besonders stark zu helfen, wurden Integrationshelfer eingesetzt.

In diesen vier Wochen habe ich sehr viel über mich gelernt, wie sehr ich bei meiner eigenen Gestaltung einer Unterrichtsstunde Freude empfunden habe. Das Praktikum hat mir gezeigt, dass ich die Tätigkeit einer Lehrkraft gerne nachgehen mochte. Mit dieser Gewissheit werde ich einen super Start ins nächste Semester haben.

Laura Hoppe

Laura Hoppe – zu ihren Erfahrungen an unserer Schule

Ich studiere Latein und Sport an der Universität Osnabrück. Bisher hatte ich nur die Schulformen Grundschule und Gymnasium kennengelernt. Deshalb wollte ich mein Allgemeines Schulpraktium gerne an einer Schulform absolvieren, welche ich noch nicht kannte. In der Universität hatte ich schon viele theoretische Eindrücke von einer Gesamtschule erhalten. Die praktische Umsetzung von Binnendifferenzierung interessierte mich hierbei besonders.

Das Schulkonzept einer Ganztagsschule ist an der Gesamtschule sehr gut umgesetzt. Die Schule ist hier ein Ort zum Lernen und Leben. Denn neben dem lernerischen Aspekt steht auch der erzieherische Aspekt sehr im Fokus. Die SchülerInnen lernen in Klassenratsstunden, sich selbstständig mit Problemen und Konflikten auseinanderzusetzen und gemeinsam eine Lösung zu finden. Besonders interessant fand ich, dass diese Stunden zum größten Teil von den SchülerInnen selbst geleitet wurden und der/die LehrerIn nur im Ausnahmefall intervenierte. Die langen Schultage im Ganztag sind gut realisiert. In der Mittagspause offerieren die LehrerInnen offene Angebote. Diese sind nicht verpflichtend und bieten den LehrerInnen eine Chance, ihre SchülerInnen auch außerhalb des Unterrichts kennenzulernen. Die SegeL-Stunden (Selbst gesteuertes Lernen) schaffen einen Ausgleich zum Nachmittagsunterricht. Denn sie ersetzen die Hausaufgaben.

Die Atmosphäre und der allgemeine Umgang an der Gesamtschule Ibbenbüren sind sehr positiv. Ich bin als Praktikantin stets ernst genommen worden. Die LehrerInnen boten mir oft an, verschiedene Eindrücke zu gewinnen. Beispielsweise durfte ich bei zwei Unterrichtsbesuchen einer Referendarin hospitieren. Das war für mich eine sehr interessante und lehrreiche Erfahrung. Auch die Teilnahme an Konferenzen bot mir einen Überblick über das weite Tätigkeitsfeld einer Lehrperson. Der Umgang zwischen LehrerInnen und SchülerInnen war häufig von gegenseitiger Annerkennung und Wertschätzung geprägt. Dasselbe galt auch für den Umgang der LehrerInnen als Kollegen untereinander. Jeder unterstütze das pädagogische Konzept der Schule. Ich hatte den Eindruck, dass das Motto der Schule „jeder ist willkommen, wir schließen niemanden aus“ ist.

Die Betreuung war sehr gut. Ich habe mich immer gut aufgehoben gefühlt. Zwar hatte ich eine bestimmte Ansprechpartnerin unter den LehrerInnen, jedoch unterstütze mich jeder/jede LehrerIn, bei der ich hospitierte oder selbst unterrichtete. In Reflexionsgesprächen nach dem Unterricht bekam ich immer ein gutes Feedback zu meinen Stunden. Die LehrerInnen erklärten mir auch ihr eigenes Vorgehen beim Gestalten und Durchführen von Unterrichtsstunden. Was ich sehr positiv wahrnahm, war die gegenseitige Wertschätzung. Ich lernte von den Erfahrungen und andere Eindrücken meiner Kollegen und gleichzeitig konnte ich durch das Studium erworbene Kenntnisse vermitteln und anwenden. Ein abschließendes Reflexionsgespräch mit meiner Mentorin half mir, die gesammelten Eindrücke und Erfahrungen zu ordnen und zu evaluieren.

Mir hat das Praktikum an der Gesamtschule sehr gut gefallen. Die offene Atmosphäre und der auf den Schülern liegende Fokus hat mir das Konzept Gesamtschule nahe gebracht. Die Zusammenarbeit mit SchülerInnen und ihnen die Unterrichtsinhalte nahe zu bringen, hat mir viel Freude bereitet. Das Praktikum hat mich vor allem bestärkt, dass es das Richtige für mich ist, Lehrerin zu werden.

Jülide Fidan

Erfahrungen Praktikum

Ich studiere Deutsch und Spanisch an der Universität Münster und habe im Rahmen der universitären Ausbildung mein fünfwöchiges Eignungs- und Orientierungspraktikum an der Gesamtschule Ibbenbüren absolviert.

Ich habe mir erhofft, einen klaren Einblick in den Alltag eines Lehrers zu bekommen und nicht nur den Teil zu erleben, den man ohnehin als Schüler schon kannte. Deshalb habe ich mich besonders über den Punkt, dass mir angeboten wurde, eine Unterrichtsstunde zu gestalten sehr gefreut. Auch wurde die Frage, ob ich eine Unterrichtsstunde gestalten möchte nicht nur einmal gestellt, im Gegenteil mir wurde diese Möglichkeit sehr oft angeboten. Am Anfang war ich unsicher und musste lange überlegen, aber am Ende habe ich mich doch dazu entschieden und bin auch sehr froh darüber. Bei der Gestaltung der Unterrichtsstunde wurde meine Unsicherheit verringert, da ich sehr viel Hilfe von der Lehrkraft bekommen habe und somit nicht auf mich alleine gestellt war. Auch war dieser Punkt wiederum etwas Anderes als im Unterricht sich Notizen über die Beobachtungen zu machen. Jedoch habe ich auch durch die Beobachtungen viele Tipps und Tricks zum Thema Zeitmanagement und Einführung der Lehrmethoden erhalten.

Ebenfalls gefallen hat mir, dass ich im Unterricht z.B. als die Schülerinnen und Schüler ihre Aufgaben gemacht haben, rumgehen und bei Fragen helfen durfte. Somit habe ich mich im Unterricht miteingebunden gefühlt und konnte mich auch aktiv beteiligen.

Die Möglichkeit Einblicke in einer Inklusionsklasse, in den Segel-Stunden und im DAZ-Unterricht zu erlangen, fand ich besonders spannend und interessant. Dies wiederum hat mir gezeigt, dass Heterogenität und Integration an einer Gesamtschule eine wichtige Rolle spielen. Das pädagogische Konzept der Schule enthält das Leitbild mit dem Motto „Gesamtschule, eine Schule für alle (!) Kinder“ und dieser Aspekt bestätigt, dass versucht wird, allen Schülerinnen und Schülern gerecht zu werden.

Das Konzept an einer Gesamtschule war mir vorher nicht bekannt und ich hatte es mir ganz anders vorgestellt, doch ich bin so sehr von der Gestaltung einer Gesamtschule überzeugt, dass ich später diese Schulform bevorzugen würde. Ebenfalls habe ich die Gelegenheit dazu bekommen, an einer Lehrerkonferenz teilzunehmen. Zunächst war es eine sehr fremde Situation für mich, aber es hat mir gezeigt, dass Lehrersein mehr als nur zu unterrichten bedeutet.

Insgesamt habe ich mich in diesen fünf Wochen nie alleine gelassen gefühlt. Ich konnte mich jeder Zeit an meine Mentorin wenden und wurde sehr gut betreut. Aber auch die Lehrer, bei denen ich hospitierte erklärten mir immer wieder ihre Vorgehensweisen und Gestaltung der Unterrichtsstunden.

Meiner Ansicht nach wird mein fünfwöchiges Schulpraktikum Konsequenzen für meinen Studienverlauf haben. Es war die Möglichkeit, meine Schwächen und Stärken zu entdecken aber auch zu fördern. Zusätzlich sehe ich auch eine neue Motivation in Bezug auf meinen Berufswunsch.

(Jülide Fidan)