Forschertag an der Gesamtschule Ibbenbüren

003Kinder der Michaelschule forschen mit Gesamtschülern.

Wie erkenne ich, ob ein Stoff magnetisch ist? Welche Eigenschaften hat Luft? Und wie kann man mit einer Zitrone Strom erzeugen?... Diese und ganz viele andere Fragen rund um die Naturwissenschaften erforschten 69 Kinder der Michaelgrundschule an zwei Forschertagen in der Gesamtschule.

Eingeladen hatte der Wahlpflichtkurs des Jahrgangs 8 mit ihrer Fachlehrerin Jasmin Verena Leufke. Die 32 Schülerinnen und Schüler haben das Fach „Naturwissenschaften" als Hauptfach angewählt. In ihrem Unterricht haben sie 15 Stationen vorbereitet, an dem die Kinder der Grundschule forschten. Dazu erhielt jedes Kind ein Forscherheft, in das es seine Beobachtungen und Ergebnisse eintragen konnte.

002Die Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule wurden an dem Tag zu Experten an den Stationen und leiteten die Grundschüler an. So arbeiteten Kinder und Jugendliche in zwei Räumen mit riesiger Begeisterung, aber auch fachlichem Interesse. Die Grundschüler setzen sich völlig selbstständig an den Stationen mit naturwissenschaftlichen Phänomenen auseinander, die Gesamtschüler lernten, wie man auf Sicherheitsbestimmungen achtet, Hilfestellung gibt und die Phänomene erläutert. Die Lehrer beider Schulen konnten an diesem Tag in den Hintergrund treten.

Besonders begeistert waren alle Grundschüler von der letzten Station, an der sich jeder Schüler eine 1-Cent-Münze „vergolden" durfte. Und natürlich von den Showexperimenten, die die Gesamtschüler nach dem Stationenlernen vorführten: ein Vulkan brach aus, es wurde Zahnpasta für einen Elefanten hergestellt und Schüler der Gesamtschule ließen Styropor in einer Lösung verschwinden.